Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück [...]"
Dieses kleine Zitat stammt aus Goethes Faust I.
Dieser Monolog von Faust wird oft als "Osterspaziergang" bezeichnet, wobei es kein eigenständiges Gedicht ist. In dieser Szene wird sehr intensiv und herrlich die Welt um Faust beschrieben.
Er selbst blüht auf in diesem Frühling und alle negativen Gedanken sind vertrieben.
Nach den kalten und dunklen Wintermonaten, ist zu Ostern die warme Sonne wieder länger da und die Blumen und Bäume fangen zu blühen an.
Alles wird bunt und mild. Die Vogelgesänge hallen durch die Gegend.
So sind die Leute zum Ostersonntag hinaus in die Natur und spazieren gegangen.
Am Ostermontag gibt es den Emmausgang. Hier wird erinnert an die zwei Anhänger Jesu, die nach Emmas zogen, als sie das leere Grab fanden. Jesus war auferstanden, aber sie glaubten das nicht. Jesus begleitete sie auf ihren Weg, doch sie erkannten ihn erst, als sie ankamen.
Traditionell wird dieser Spaziergang mit Gebet und Gesang begleitet.
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