Griaß eich!

Montag, 12. Oktober 2015

Sennerin

 

Auf der Alm


Den schönen, heißen Sommer verbringt das Weidevieh auf der Alm, um dort friedlich zu grasen. Frische Gräser, weite Wiesen stehen Kühen zur Verfügung, wo sie sich austoben können. Natürlich haben sie jemanden, der auf sie aufpasst- die Sennerin.


Zu den Tätigkeiten einer Sennerin gehörte das Melken und Sauber halten, sowie die Herstellung vpn Butter und Käse. Es wurde immer auf das Wetter geachtet; man war nicht vor plötzlichen heftigen Unwetter gefeit. Oft starb Vieh durch Blitzeinschläge, da eine Art Druckwelle ensteht. 
Durch den Boden breitet sich der Strom in alle Richtungen aus, so dass es zwar nicht tödlich sein muss, man aber Verbrennungen oder vorübergehnde Lähmungen erleiden kann. 

Eine Naturerscheinung, die ebenfalls nicht gern gesehen wurde, war Sommerschnee. So kam es auch mal vor, dass mitten im Sommer plötzlich Schnee fiel und das Vieh im Stall verweilen musste. Da war es gut, etwas Vorrat an Heu vorhanden zu haben, denn es konnte sich auch schon Tage hinaus verzögern. 

Die Sennerin passte auf ihr Vieh auf, und somit beschäftigte sie sich auch stets mit ihnen. Doch es passierte auch, dass eine Kuh "o'kugelt" war, das heißt es ist Abgestürzt. Das war eines der Schlimmsten Dinge, die auf der Alm passieren konnte.

Ganz alleine war die Sennerin jedoch nicht immer, wurde sie von einem Hüterbub begleitet, der in erster Linie fürs Viehhüten zuständig war.
Außerdem bekam sie immer wieder Besuch von Wanderer, die auf ihrem Weg eine Pause einlegten und freundlich bewirtschaftet wurden.



Noch heute gibt es Sennerinnen, die auf der Alm den Sommer verbringen.


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