Griaß eich!

Montag, 12. Januar 2015

Reise nach Ebensee


Dieses Jahr war ich wieder beim Glöcklerlauf in Ebensee.








Ich stand spät auf, aber nahm einen direkten Zug nach Ebensee. 
Was mich überraschte war, dass viel Schnee lag! Es war alles weiß und nebelig- es war wunderschön zu betrachten, während ich im Zug saß. In Wien nämlich gab es nur Regen und Kälte, das war weniger toll. Doch hier gab es mehr als genug Schnee hatte.





Ebensee
Ich atmete die eisige, frische Luft ein. Der Schnee flog durch die Luft und setzte sich an meiner dicken Jacke fest, sodass ich bald selbst wie ein Schneemännchen aussah. 
So zog ich durch die Straße auf den Weg zu meiner Unterkunft,zum Rosenhof, aber ohne mein Navigationssystem am Handy hätte ich mich bestimmt wieder verirrt. Obwohl ich jetzt doch öfters dort war, lerne ich immer wieder neue Straßen und Wege kennen!



 Auf meinem Zimmer machte ich es mir erst richtig gemütlich und breitete mich aus. Ich wurde auch sehr warm willkommen geheißen und begrüßt. Das Ehepaar ist sehr nett und während meines Aufenthaltes, habe ich beschlossen, wieder dort zu übernachten.

Doch bald brach ich auf und marschierte munter durch Ebensee. Ich musste einfach raus gehen und Ebensee erleben.
Obwohl es stark schneite, fühlte ich mich richtig wohl und wollte einfach nur draußen sein. Ich wurde wieder zu einem Schneemännchen, aber meine dicke Jacke und meine Wollsocken hielten mich warm und ich stapfte durch den hohen Schnee.

Am Traunsee

Ich spazierte durch den Ort, sah mir die Schaufenster an und ging hinunter zum Traunsee, wobei ich nicht weiter als 5 m sehen konnte, so nebelig war es. Die Berge konnte ich nicht erkennen. Ich stand am Steg und bestaunte die Landschaft, die trotz des Nebels immer noch sehr schön war.



Dann ging ich an der Traun zum Zentrum und ging wieder zurück, denn es wurde allmählich dunkel- noch ehe ich angekommen war, war es Nacht geworden.



Am nächsten Tag, der 5. Januar, sah ich mir Hallstatt an, doch dazu komm ich später noch.
Ich war doch sehr viel auf die Beine und war froh, mich vor dem Glöcklerlauf noch ausruhen zu können. Ich freute  mich schon sehr darauf und bald machte ich mich auch schon wieder auf den Weg.

Glöcklerlauf
Auf der Straße ging ich auch an anderen Leuten vorbei, die alle am Weg zum Lauf war- es waren sehr viele Besucher da. Aber mein Platz auf der Traunbrücke war frei und ich wartete auf den Beginn.
Die Lichter der Stadt wurden abgedreht, noch ehe ich ankam. Feuerwerke wurden von der Kapelle am Kalvarienberg geschoßen und gaben ein buntes Spektakel wieder. Von Fern hörte ich Böller, die dann wieder verstummten. 
Und dann ging es los- die Glöckler kamen von der Straße zu uns auf die Brücke! Sie waren beladen mit ihren hellen Kappen und ihren lauten Glocken. Es war der Schein der letzten Rauhnacht.
Glöcklerlauf

Zuerst kamen und gingen die Passen, doch dann kamen sie alle auf einmal. Sie liefen im Kreis und einzeln kamen Mitglieder und baten um eine Spende. 
Die Glocken hallten in der Nacht wieder und wurden von neuen Glocken angetrieben!
Es liefen Kinder mit kleinen und dann kamen die Erwachsenen mit den großen Kappen. Es beeindruckt mich immer wieder, wie sie dieses Gewicht tragen können- und das so lange! Denn die Glöckler laufen ja dann noch durchs Dorf.


Meine Zehen waren eingefrohren, aber ich war guter Laune. Ich aß zwei Glöcklerkrapfen und wärmte mich mit einem Punsch.
Ich ging dann zum Zimmer zurück und traf noch auf eine Passe, mit der ich einen kurzen Weg teilte. Und vom Fenster aus, sah ich noch einige vorbei laufen.
Der Glöcklerlauf war sehr schön!



Am nächsten Tag fuhr ich wieder Heim, aber davor sah ich mir die Kappen an, die an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden. So kann man sie noch einmal genau ansehen und bewundern. 
Auf meiner Reise lernte ich auch neue Menschen kennen und hoffe, dass ich sie wieder sehen werde. 



Am Heimweg








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